Geschichte von Schloss Lužec (Kammersgrün)

Karlsbad, die 14 km weit entfernt von Lužec ist ,nun schon 600 Jahre lang der beliebteste aller böhmischen Kurorte, seit Menschengedenken kommen Menschen aus aller Welt hier her. Den Karlsbader Quellen wurden jedoch schon lange vor der Gründung von Karlsbad Heilkräfte zugeschrieben. Wirklichen Ruhm errang Karlsbad dann zur Neige des 14. Jahrhunderts, als Karl IV. zum Erstaunen seiner Hofärzte seine kranken Glieder im Thermalwasser einer der hiesigen Heilquellen kurierte. Die Kunde von diesem ‚Ort der Kraft‘ verbreitete sich schon bald in ganz Europa, in den folgenden Jahrhunderten erlernten und vervollkommneten die Karlsbader Kurärzte ständig alle möglichen Formen der Wasserheilung.

Gleichzeitig begann man damals auch die Geschichte von Schloss Lužec (Kammersgrün) zu schreiben, das im 14. Jahrhundert auf Geheiß des böhmischen Königs Karl IV. als Übernachtungs- und Zufluchtsort vor den Launen des Wetters bei den königlichen Jagden errichtet wurde. Später diente das Schloss strategischen Gründen – zur Stationierung der Truppen von Jan Žižka, der gegen die Kreuzfahrer kämpfte, aber auch als Labor des böhmischen Königs Rudolph II., der in den Wänden der Schlosssäle das Elixier der ewigen Jugend zu finden suchte.

Die Geschichte des Heilbades Karlsbad und Schlosses Lužec sind eng miteinander verknüpft, beide erlebten Glanz-, aber auch weniger ruhmvolle Zeiten. Beide haben unter schlimmen Naturkatastrophen und verschiedensten Kriegen gelitten.

Seinen größten Aufschwung erlebte Karlsbad, als man hier eine gewaltige Anzahl von Sanatorien und Heilstätten errichtete. Die Ära nach dem 1. Weltkrieg wurde gleichzeitig auch zur Blütezeit von Schloss Lužec, als 1919 der hiesige vermögende Mäzen Paul Albrecht Weinkauf, überwältigt von all den alten Sagen und der umliegenden Natur, den bekannten Münchner Architekten Brendl beauftragte, das alte Jagdschloss zum neuen Schloss umzubauen. Nach dem Tode dieses Magnaten gelangte das Schloss in den Besitz einer Krankenversicherungsgesellschaft, die in dieser Stadt ein Sanatorium gründete.

Die Geschichte des Kurortes Karlsbad ist jedoch auch untrennbar mit den Ereignissen des 2. Weltkriegs und der faschistischen Okkupation verbunden. Zum Glück‘ wurde diesem Ort die besondere Zuneigung deutscher Generäle zuteil – während des Krieges ließen sich in den Räumen des Sanatoriums Schloss Lužec in Karlsbad verdiente Flieger der Luftwaffe kurieren, mit Hermann Göring an der Spitze. Gleich nach Kriegsende und im Laufe des Jahres 1945 rekreierten sich auf dem Schloss Repräsentanten der politischen Elite der Tschechoslowakei, noch später wurde das Bad der breiten tschechoslowakischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Gegenwart von Schloss Lužec begann im Jahre 2010, als eine umfassende Rekonstruktion diesen Ort in ein elegantes, im Ambiente des Jagdschlosses von Karl IV stilisiertes ****Hotel verwandelte. Nicht nur das Schloss selbst, sondern auch dessen Umgebung hat sich verändert. Man errichtete Pavillons und Aussichten, legte einen Park an und baute einen Parkplatz für 100 Kraftfahrzeuge. Die saubere Natur ringsum, das Quellwasser, die Ruhe und entzückende Landschaft, die jahrhundertelang im Besitz namhafter Fürsten und Könige war, blieben unangetastet.

2014 stellt sich SPA Hotel Schloss Lužec**** seinen Gästen und Besuchern in seiner neuen Gestalt vor. Als moderner Spa und Hotelkomplex.
 

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